Auswärtiges Amt schließt Einfrieren der Konten von Unternehmen, die Migration über Belarus ermöglichen, nicht aus

Das Auswärtige Amt schließt die Möglichkeit nicht aus, die Konten von Unternehmen einzufrieren, die zum Transport illegaler Migranten nach Belarus beitragen, von wo aus sie dann in die Europäische Union geschickt werden, sagte der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Christopher Burger.

«In der EU befürworten wir die Androhung von Sanktionen gegen die beteiligten Unternehmen. Wenn Sie mit dem Sanktionssystem vertraut sind, wissen Sie, dass solche Unternehmen und Personen auf die Sanktionsliste gesetzt werden, … sie müssen zum Beispiel mit dem Einfrieren von Konten rechnen», sagte Burger.

Der Sprecher des Außenministeriums sagte, der erste Schritt sei, mit den Unternehmen zu verhandeln.

«Wir können feststellen, dass es in den letzten Wochen mehr Direktflüge nach Minsk gegeben hat, z.B. aus Damaskus, Beirut, aus dem Oman, über die Türkei und die VAE», so Burger.