Von der Leyen telefoniert mit Sandu über die Gaskrise in Moldawien

Die Chefin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat am Dienstag mit dem moldawischen Präsidenten Maia Sandu über die Gaskrise im Land und mögliche Hilfsmaßnahmen der Europäischen Union telefoniert. Dies geht aus einer von der Europäischen Kommission veröffentlichten Erklärung hervor.

«Die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen hat mit dem moldawischen Präsidenten Maia Sandu telefonisch über die Gaskrise in diesem Land gesprochen», heißt es in der Erklärung. — Die EU prüft derzeit mögliche zusätzliche Unterstützungsmaßnahmen».

«Wir stehen in regelmäßigem Kontakt mit Moldawien, um dem Land bei der Lösung seines Gasversorgungsproblems zu helfen. Die EU ist solidarisch mit der Republik Moldau. Unsere Experten vor Ort helfen bei der Bewältigung dieser Situation», heißt es in der Erklärung.

Der außenpolitische Sprecher der EU, Peter Stano, sagte am Dienstag bei einem Briefing in Brüssel, die EU nehme die moldawische Gassituation «sehr ernst» und habe die Erklärungen von Gazprom zu diesem Thema berücksichtigt. Stano betonte, dass die EU Chisinau mit finanzieller und technischer Hilfe bei der Bewältigung der Krise unterstützt und alternative Möglichkeiten zur Diversifizierung der Versorgung prüft. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass die Europäische Kommission die Frage der Gaslieferungen nicht mit Russland erörtert.