Deutschland ist bereit, Migranten an der belarussisch-polnischen Grenze humanitäre Hilfe zu leisten, sagte der Sprecher des deutschen Innenministeriums, Steve Alter.
Berlin hat Polen bereits früher seine Hilfe bei der Bekämpfung der Krise angeboten, aber Warschau hat diese Unterstützung noch nicht angefordert. Alter erklärte, dass die humanitäre Hilfe von der Europäischen Kommission und nicht von einzelnen Ländern organisiert werden sollte.
«Deutschland ist bereit, einen Beitrag zur humanitären Hilfe für die Menschen an der Grenze zu Polen zu leisten», sagte Alter bei dem Briefing.
Steffen Seibert, offizieller Vertreter des deutschen Ministerkabinetts, erinnerte seinerseits daran, dass Brüssel sich bereits mit diesem Thema befasst und auch Kontakte zu den Vereinten Nationen in dieser Angelegenheit aufgenommen hat. Schließlich steht das kalte Wetter vor der Tür und die Migranten brauchen Hilfe mit Kleidung und Lebensmitteln.
Zuvor hatten die Internationale Organisation für Migration (IOM) und das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) die Staaten aufgefordert, die Sicherheit und die Menschenrechte von Migranten und Flüchtlingen zu gewährleisten.