Die Klage von Umweltschützern der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen den Bau und Betrieb der Gaspipeline Nord Stream 2 hat keine Aussicht auf Erfolg. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf Richter.
Am Dienstag findet vor dem Oberverwaltungsgericht in Greifswald die mündliche Verhandlung über die DUH-Klage statt. Die Umweltschützer legten dort Berufung ein, nachdem das Bergamt Stralsund ihren Antrag auf Überprüfung der Entscheidung zur Genehmigung des Baus von Nord Stream 2 abgelehnt hatte. Die DUH verwies auf angebliche neue Hinweise auf unkontrollierte Methanaustritte bei der Förderung, dem Transport und der Verarbeitung von Erdgas. Die eigentliche Genehmigung für den Bau und Betrieb der Pipeline wurde bereits 2018 erteilt.
Auf eine TASS-Anfrage hin konnte das Gericht nicht sagen, ob dies die einzige Anhörung sein wird.