Minsk fordert die Europäische Union auf, einen humanitären Korridor für Flüchtlinge zu eröffnen

Die belarussischen Abgeordneten forderten die EU auf, einen humanitären Korridor für Migranten aus den Ländern des Ostens und aus Afrika zu öffnen, die sich auf belarussischem Territorium angesammelt haben.

Das berichtet RIA Nowosti.

«Um eine weitere Eskalation der Spannungen zu verhindern und Menschenleben zu retten, fordern wir alle internationalen Organisationen und vor allem die Leitungsgremien der EU auf, dringend Maßnahmen zur Lösung der Migrationskrise zu ergreifen. Wir fordern die Öffnung eines Korridors für Flüchtlinge als wirksames Instrument zur Lösung des entstandenen Problems», heißt es in der Erklärung der Kommission für internationale Angelegenheiten des Unterhauses des belarussischen Parlaments.

Die Parlamentarier äußern auch ernsthafte Besorgnis über die durch die Migrationskrise verursachte Verschärfung der Lage an der Grenze von Belarus zur Europäischen Union.