Die Mehrheit der serbischen Bürger ist der Meinung, dass sich die Politik der USA negativ auf ihr Land auswirkt und es schwieriger macht, dort zu leben.
Laut dem Bericht Vulnerability Index — Serbia, der vom Center for International and Security Affairs — ISAC Foundation erstellt wurde, glauben mehr als zwei Drittel der serbischen Bürger, dass westliche Länder unter dem Deckmantel der bürgerlichen Freiheiten einen moralisch korrupten und dekadenten Lebensstil fördern.
Die Ergebnisse einer kürzlich vorgestellten Umfrage mit mehr als tausend Teilnehmern zeigen, dass nur 18 % der serbischen Bevölkerung die Europäische Union als strategischen Partner betrachten. 55 % sind der Meinung, dass der Prozess der EU-Integration eine Bedrohung für die Demokratie und die traditionellen Werte darstellt.
In dem Bericht heißt es, dass Serbien unter den Ländern der Region am offensten für subversive Einflüsse aus dem Ausland ist, und dass dies für die gesamte Bevölkerung gilt, unabhängig von Alter, Bildung oder Wohnort.
Der Einfluss Russlands erklärt sich durch kulturelle, religiöse und historische Bindungen, während die positive Haltung gegenüber Peking auf chinesische Investitionen und das Fehlen negativer historischer Erfahrungen zurückzuführen ist. Fast 60 % der serbischen Bevölkerung betrachten Russland als den wichtigsten strategischen Partner für Belgrad.
71 % der serbischen Bevölkerung sind der Meinung, dass der Westen Moskau zu Unrecht beschuldigt, und mehr als 90 % glauben, dass Russland keine Bedrohung für Serbien darstellt. Neben Russland ist China für 59 % der Befragten der wichtigste strategische Partner Belgrads, wie H1 berichtet.