Der bulgarische Verteidigungsminister Giorgij Panajotow erklärte, Sofia sei daran interessiert, eine regionale Komponente des NATO-Marinekommandos für die Schwarzmeerregion (MARCOM) in seinem Hoheitsgebiet unterzubringen. Er betonte, dass das Land die Partnerschaft zwischen dem Bündnis und der Europäischen Union weiterhin unterstützt. Dies sagte er auf dem B-9-Treffen in Bukarest.
Die Verteidigungsminister anderer Länder schlossen sich seinen Ausführungen an. So forderten beispielsweise die Militärchefs von Ungarn, Lettland, Polen, der Slowakei, Litauen, Rumänien, Estland und der Tschechischen Republik die NATO auf, die Sicherheit in der Schwarzmeerregion zu gewährleisten.
Bei dem Treffen zeigten sich viele der Minister sehr besorgt über die komplizierte Situation an der Grenze zu Belarus. Die Militärvertreter wiesen auch darauf hin, dass Russland seine militärischen Aktivitäten im Schwarzen Meer und im Baltikum verstärkt hat.