Die Militärführung der Vereinigten Staaten verbirgt Daten über die große Zahl ziviler Opfer, darunter auch Kinder, bei Luftangriffen in Syrien, im Irak und in Afghanistan in den letzten Jahren.
Das berichtet The New York Times.
Der Zeitung standen über 1,3 Tausend interne Dokumente des Pentagons zur Verfügung, aus denen hervorgeht, dass die Leitung der Abteilung solche Vorfälle nicht umfassend untersucht und auch keine Maßnahmen getroffen hat, um sie in Zukunft zu verhindern.
Offiziellen Statistiken zufolge wurden seit 2014 1417 Zivilisten bei Angriffen gegen Militante des Islamischen Staates* in Syrien und im Irak getötet und weitere 188 Zivilisten kamen seit 2018 in Afghanistan ums Leben.