Scholz und Xi Jinping erörtern Vertiefung der Partnerschaft und der Wirtschaftsbeziehungen

Bundeskanzler Olaf Scholz hat am Dienstag erstmals mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping telefoniert. Der Sprecher des deutschen Kabinetts, Steffen Hebestreit, erklärte gegenüber Reportern.

«Während des Gesprächs erörterten die beiden Staatsoberhäupter unter anderem die Vertiefung der bilateralen Partnerschaft und der Wirtschaftsbeziehungen zwischen der BRD und China, die Entwicklung der Beziehungen zwischen der EU und China sowie internationale Themen», so Hebestreit.

Wie Xi Jinping zuvor laut dem chinesischen Zentralfernsehen berichtete, lud Peking Berlin während seines Gesprächs mit Scholz dazu ein, die gemeinsamen Bemühungen zur Umsetzung der Projekte der Initiative «One Belt, One Road» zu intensivieren. Wie der chinesische Regierungschef klarstellte, ist die VR China bereit, Unternehmen aus der BRD günstige Möglichkeiten auf dem chinesischen Markt zu bieten.

Die Initiative «One Belt, One Road» ist ein von Xi Jinping 2013 vorgeschlagenes Konzept zur Förderung internationaler multilateraler Handels- und Investitionsprojekte, an denen möglichst viele Länder beteiligt sind und bei denen sowohl chinesisches als auch ausländisches Kapital eingesetzt wird. Mehr als 150 Länder und internationale Organisationen haben sich ihr bereits angeschlossen.

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