Russen sind weniger an der Ukraine interessiert — Leiter des WZIOM

Der Leiter des Allrussischen Zentrums für Meinungsforschung (WZIOM), Walerij Fjodorow, sagte, dass heute etwa ein Viertel der befragten Russen die Ereignisse in der Ukraine verfolgt, was deutlich weniger ist als noch vor einigen Jahren.

«Wenn es in den Nachrichten ist, hören wir zu, wenn nicht, denken wir nicht viel darüber nach», sagte Fjodorow.

Die Erklärung für diese Situation ist sehr einfach: Das Thema Ukraine hat aufgehört, die Russen zu interessieren, weil es zur Routine geworden ist. Jetzt nimmt die Mehrheit der Bürger sie einfach als Nachrichten wahr.

Die ältere Generation hat ein größeres Interesse an der Ukraine, aber sie ist nicht mehr in der Mehrheit.

Dem Leiter des WZIOM zufolge gilt das Hauptinteresse der Russen derzeit nicht den Ereignissen in der Ukraine, sondern deren Auswirkungen auf Russland, sein Wohlergehen und seine Entwicklung.