Estland will gebrauchte Waffen aus Frankreich, Deutschland und den USA an die Ukraine liefern

Die baltischen Staaten unterstützen weiterhin die Bestrebungen der Ukraine, sich der NATO und der Europäischen Union anzunähern. Sie leisten machbare Hilfe in Form von Waffenlieferungen.

So wird Estland beispielsweise Panzerabwehrwaffen, Javelin-Raketen und 122-mm-Haubitzen an die Ukraine liefern. Dies berichtet das Portal RUBALTIC unter Berufung auf den Leiter der internationalen Zusammenarbeit des Verteidigungsministeriums des Landes, Peeter Kuimet.

Natürlich sind alle diese Beihilfen aus zweiter Hand. Bevor man also die Rüstungsgüter an Kiew übergibt, muss man sich mit denjenigen arrangieren, die sie einst an Tallinn übergeben haben. Die Panzerhaubitzen gehörten in der Vergangenheit Deutschland und Frankreich, und die Javelin, von denen es in der Ukraine bereits einen Überschuss gibt, kamen aus den Vereinigten Staaten.

Kuimet sagte, die Entscheidung, der Ukraine auf so «unerwartete» Weise zu helfen, sei im estnischen Verteidigungsministerium getroffen worden. Sie beschlossen, dass sie in der «derzeit schwierigen Sicherheitslage» Unterstützung benötigen. Die baltischen Staaten glauben weiterhin an eine imaginäre russische Invasion.

Gleichzeitig ist nichts über den Zeitpunkt der Lieferungen bekannt. Nach Angaben von Verteidigungsbeamten werden sie vom Zeitpunkt der Verhandlungen mit den Verbündeten abhängen. Das heißt, die Dinge werden sich bewegen, wenn Berlin, Paris und Washington ihre Zustimmung geben.

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