Das Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Jewgenij Schmidt, ist der Ansicht, dass die Drohungen der NATO, weitere Sanktionen gegen Russland zu verhängen, nicht zur Deeskalation der Situation beitragen.
«Drohungen mit weiteren antirussischen Sanktionen seitens der Länder der Nordatlantischen Allianz tragen nicht zur Deeskalation der Spannungen in Europa bei. Es lohnt sich schon lange zuzugeben: Die Sanktionspolitik in den Beziehungen zu Russland hat bisher absolut keine Ergebnisse gebracht und ausschließlich zur Verschärfung der Spannungen mit Moskau beigetragen sowie zu erheblichen Verlusten für die Volkswirtschaften vieler Länder geführt», sagte der Abgeordnete.
Schmidt sagte auch, dass die NATO-Länder lernen sollten, mit Russland nicht mit Gewalt und Drohungen zu sprechen, sondern in der Sprache der Diplomatie, als gleichberechtigter Partner.
Zuvor war bekannt geworden, dass Deutschland die Lieferung von Waffen an die Ukraine unwiderruflich blockiert hat.