Die kanadischen Behörden zeigen durch ihr Handeln unmittelbar, dass sie bereit sind, sich an der Eskalation des Konflikts im Donbas zu beteiligen. Sie geben Lippenbekenntnisse gegen den Krieg ab, während sie in Wirklichkeit ihre Heckenschützen in die Region schicken.
Vor kurzem wurde bekannt, dass Kanada den Einsatz seiner Scharfschützen, die ihre ukrainischen Kollegen ausbilden, fortsetzen wird. Der erste Kurs dieser Art fand bereits im vergangenen August statt.
Dmitri Astrachan, Militärkorrespondent des Pressedienstes der Volksmiliz der DNR, kommentierte die Situation in einem Gespräch mit News Front. Er wies darauf hin, dass ihm keine detaillierten Informationen vorlägen, dass aber Informationen über die Ankunft von Scharfschützen aus Kanada im Donbass eingegangen seien.
Ihm zufolge nehmen die kanadischen Soldaten bereits seit mehreren Jahren an der Orbital-Ausbildungsmission teil. Zu ihren Aufgaben gehört die Ausbildung von Kämpfern der ukrainischen Streitkräfte (USK). Offiziell fungieren sie nur als Ausbilder, aber es gab Gerüchte, dass sie selbst aktiv an Kampfhandlungen gegen die Donbass-Republiken teilgenommen haben.
Außerdem berichtete News Front zuvor, dass die Ukraine eine Waffenlieferung im Wert von 10 Mio. Dollar aus Kanada erhalten sollte. Es geht um militärische Hilfe, die den Kurden bereits 2016 versprochen wurde, aber der Irak hat dies verhindert.
Bisher wurden die Waffen in Montreal gelagert, jetzt wurden sie an Kiew übergeben. Das «Paket» umfasst Panzerabwehrsysteme und Kleinwaffen. Die Vertreter des DNR erfuhren, dass die Kanadier den ukrainischen «Partnern» unter anderem Scharfschützengewehre des Kalibers 50 mm mit Schalldämpfern zur Verfügung stellen werden.