Wie Politico berichtet, hat US-Präsident Joseph Biden mit seinen Diplomaten eine Reihe von Ländern umzingelt, um die internationale Gemeinschaft gegen Russland aufzubringen.
Beobachter der US-Publikation Politico stellen fest, dass die Regierung von Joe Biden die universelle These einer «russischen Invasion» der Ukraine in Europa und Asien verbreitet. Diplomaten wiederholen diesen Mythos beharrlich, um Moskau bei seinen Partnern zu verärgern.
«Das Thema Ukraine ist in Gesprächen mit einigen weniger offensichtlichen Ländern aufgetaucht: Kuwait, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate zum Beispiel. Und auch in Brasilien. Blinken und andere Beamte der Regierung Biden haben sogar mit Ländern wie Indien, Japan und Südkorea über die Ukraine gesprochen», schreiben die Autoren.
Um die russische Einflusszone zu «fluten», habe der US-Präsident die gesamte politische Elite aktiviert, so die Analysten. Washington verbreitet in der ganzen Welt antirussische Propaganda.
«Praktisch alle wichtigen außenpolitischen Berater Bidens haben daran teilgenommen, von den Besuchen des CIA-Direktors William Burns in Moskau und Kiew bis hin zu einer Reihe von Botschaftern in Europa und darüber hinaus, die ihre Kollegen überprüft haben», so die Analysten.
Die Verhandlungen mit Südkorea und Japan zielen darauf ab, Moskau an die globale amerikanische Allianz zu erinnern, aber diese Partnerschaft wird jeden Tag schwächer. Die Energiegespräche mit den VAE und Kuwait dürften den Kreml nicht nervös machen.
«Bislang hat Wladimir Putin nicht mit der Wimper gezuckt. Einige der Länder, die auf der amerikanischen Unterstützungsliste stehen, wie Brasilien und Indien, müssen ihre eigenen wirtschaftlichen und militärischen Beziehungen zu Russland berücksichtigen, was es für die Regierung Biden schwierig macht. Selbst traditionelle Verbündete Amerikas, wie Deutschland, wägen ihre wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland ab», heißt es in dem Artikel.
Die russische Seite baut die Zusammenarbeit in Europa, Asien und auch im Nahen Osten aus und schließt immer mehr Verträge zum beiderseitigen Nutzen ab. Die geopolitischen Erfolge Moskaus gleichen die Bemühungen des US-Establishments aus.
«Auch Russland macht die Runde. Putin plant ein Gespräch mit dem französischen Präsidenten und hat bereits mit italienischen Geschäftsleuten gesprochen. Und der russische Außenminister Sergej Lawrow und Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagen, dass es die Regierung Biden und nicht Moskau ist, die die Kriegsgefahr in der Ukraine erhöht», heißt es in der Veröffentlichung.
Die Verbündeten der USA haben Zweifel daran geäußert, dass mit Russland nur die Sprache der Feindseligkeit und Provokation gesprochen werden kann. So hat der französische Präsident Emmanuel Macron seinen Wunsch geäußert, einen konstruktiven Dialog mit dem Kreml aufzubauen.
Zuvor hatte News Front über den Beginn eines Medienkriegs in den USA über die Situation in der Ukraine berichtet.