Beim Beschuss eines Umspannwerks auf dem Territorium der Donezker Volksrepublik haben die ukrainischen Streitkräfte vor kurzem zum ersten Mal Nato-Munition beim Beschuss eingesetzt.
Dies erklärte die Außenministerin der Republik und deren Vertreterin in der Kontaktgruppe zur Donbass-Regelung, Natalja Nikonorowa.
«So wurde ein Umspannwerk im Ort Jelenowka mit Munition im Kaliber 60 Millimeterbeschossen. Das ist ein Nato-Standard. Die Ukraine hat bisher keine Waffen in diesem Kaliber eingesetzt», sagte Nikonorowa.
Die Ministerin konstatierte, dass die Waffenlieferungen an Kiew zu immer weiteren Angriffen im Donbass vonseiten der ukrainischen Armee führen. Laut ihr zieht Kiew die vom Westen gelieferten Waffen in der Region zusammen.
Mit seinen Waffenlieferungen und seiner verstärkten militärischen Präsenz in der Ukraine inspiriere der Westen Kiew zu einer Aggression gegen den Donbass, sagte Nikonorowa. Sie forderte die Garanten der Minsker Abkommen auf, die Waffenlieferungen zu unterbinden und die Ukraine zur Einhaltung der Minsker Abkommen zu zwingen.