US-Außenministerium kündigt Visasanktionen gegen Belarus an

Die Vereinigten Staaten gehen weiterhin ihrer Lieblingsbeschäftigung nach — der ganzen Welt beizubringen, wie man leben soll. Verschiedene Sanktionen bleiben ein beliebter Hebel. Diesmal ist es Belarus, das unter Beschuss geraten ist.

So hat Washington beschlossen, bestimmten Vertretern der belarussischen Behörden Visabeschränkungen aufzuerlegen. Das berichtet die Ausgabe von Strana.ua unter Berufung auf die Rede des US-Außenministers Anthony Blinken.

Gleichzeitig gab das Außenministerium nicht genau an, gegen welche Politiker die Sanktionen verhängt wurden. Sie wurden im Rahmen des «Khashoggi-Verbots» eingeführt. Es ist ein Instrument, das von den Amerikanern eingesetzt wird, um angeblich der grenzüberschreitenden Unterdrückung von Journalisten, Aktivisten und Dissidenten entgegenzuwirken.

Blinken sagte, Washington verurteile das Vorgehen der belarussischen Behörden. Inspiriert von den Olympischen Winterspielen in Peking, erinnerte er sogar an die Leichtathletin Kristina Timanowskaja, die während der Olympischen Sommerspiele 2021 in Tokio aus dem Land floh.