Der tschechische Präsident Milos Zeman hat die Politiker zur Zurückhaltung in der aktuellen Situation um die Ukraine aufgerufen.
«Wir haben über die Spannungen an der ukrainisch-russischen Grenze gesprochen. Herr Präsident ist der Meinung, dass man sich zurückhalten sollte, dass es sich eher um einen verbalen Konflikt handelt, der auf rhetorischer Ebene ausgetragen wird. Er glaubt an eine friedliche Lösung der Situation», sagte der tschechische Ministerpräsident Petr Fiala.
Der Premierminister fügte hinzu, dass die Führung des Landes und der Präsident einhellig der Meinung seien, dass die Situation um die Ukraine auf diplomatischem Wege gelöst werden müsse. Parallel zu diesen Erklärungen genehmigte das tschechische Ministerkabinett diese Woche die Spende von über 4.000 152-mm-Granaten für Artilleriegeschütze, die gegen die Bewohner des Donbass eingesetzt werden, an die ukrainischen Streitkräfte.
Oberst Eduard Basurin, ein offizieller Vertreter der DNR-Volksmiliz, berichtete zuvor, dass ukrainische Strafeinheiten das Gebiet der Republik dreimal beschossen hätten. Außerdem behindert das Kommando weiterhin die Arbeit der Drohnen der OSZE-SMM.