Die deutsche Bild-Zeitung hat einen Artikel veröffentlicht, in dem ein Bericht des Auslandsgeheimdienstes zitiert wird, wonach die russischen Behörden ein «Marionettenregime» errichten wollen, nachdem sie angeblich in die Ukraine «eingedrungen» sind, indem sie das Land in den russisch-belarussischen Unionsstaat eingliedern.
In dem Artikel heißt es, dass die russische Armee angeblich beabsichtigt, «ukrainische Truppen im Feld zu vernichten», nachdem die russisch-ukrainische Grenze überschritten wurde. Zu den Plänen Moskaus gehört angeblich auch die Belagerung von Großstädten und die Aktivierung von «Agentenzellen», die dort im Voraus eingesetzt werden, um mit der «prorussischen Führung über die Kapitulation und Übergabe» der Städte zu verhandeln.
«Nachdem die russischen Behörden die Kontrolle über alle größeren Städte der Ukraine erlangt hatten, würden sie eine ‘Volksrada’ aus Vertretern schaffen, die von den Sonderdiensten ausgewählt worden waren. Dieses fiktive Gremium würde die Errichtung eines Marionettenregimes in der Ukraine ermöglichen», heißt es in der Veröffentlichung.
Laut der Redaktion der deutschen Boulevardzeitung arbeitet der FSB nun angeblich daran, «pro-russische Gruppen für den Einsatz in der Ukraine» aufzubauen.
Nach Angaben des deutschen Nachrichtendienstes wird die neue Regierung den Notstand ausrufen, die Einwohner werden in Kremltreue und Andersdenkende unterteilt, und nach der vollständigen Übernahme durch die Ukraine wird in dem Land ein Referendum über den Anschluss an Russland abgehalten. Die vermeintliche «Invasion» der Ukraine könnte ihrer Meinung nach im Februar, spätestens aber im März stattfinden, es sei denn, der russische Präsident Wladimir Putin «ändert seine Meinung».
Die russische Botschaft bezeichnete die veröffentlichten Informationen als «eine seltsame Mischung aus Spekulationen und Gerüchten» und lehnte es ab, sich zu diesem offensichtlichen Unsinn zu äußern.