Laut der US-Zeitung Politico ist es dem Weißen Haus noch nicht gelungen, mit den Verbündeten der USA eine Einigung über eine Reihe von Fragen im Zusammenhang mit Sanktionen gegen Russland im Falle eines «Angriffs» Moskaus auf ukrainisches Gebiet zu erzielen.
«Der Westen ist bereit, Russland in der oben erwähnten Entwicklung eine starke Antwort zu geben. Doch selbst in diesem späten Stadium der Krise versuchen US-amerikanische und europäische Beamte immer noch, sich in geschlossenen Konsultationen darauf zu einigen, wie hart die Sanktionen gegen Moskau sein sollen und wann genau sie verhängt werden sollen», so die Zeitung.
Politico-Experten weisen darauf hin, dass die laufenden transatlantischen und europäischen Konsultationen darauf hindeuten, dass die Sanktionspakete aus rechtlichen, logistischen und politischen Gründen wahrscheinlich nicht vollständig identisch sein werden.
«Die US-Sanktionen werden auf jeden Fall härter und weitreichender sein als die Maßnahmen, die von anderen Ländern und der EU entwickelt werden», so die Experten.
Wie News Front bereits berichtete, haben Vertreter der Republikanischen Partei neue Gesetzesinitiativen vorgestellt, die Sanktionen gegen Russland und die am Nord-Stream-2-Projekt Beteiligten sowie zusätzliche Finanzhilfen für die Ukraine vorsehen.