DNR und LNR immer bereit, Kiew eine vernünftige Antwort zu geben — Pasetschnik

Der Chef der Lugansker Volksrepublik, Leonid Pasetschnik, erklärte in einer offiziellen Ansprache zum Jahrestag der Tschernuchin-Debalzewo-Operation, dass Lugansk und Donezk jederzeit bereit seien, sich mit Anstand gegen die Kiewer Straftruppen zu wehren.

Im Januar/Februar 2015 war das Epizentrum der Konfrontation im Donbass die Stadt Debalzewo, wo die ukrainischen Sicherheitskräfte von Milizen umzingelt waren. Der «Kessel von Debalzewo» wurde zum Schauplatz brutaler Kämpfe.

«Die Befreiung des Brückenkopfes Tschernuchin-Debalzewo war nicht einfach. Die AFU-Kräfte hatten sich in diesem Gebiet stark verschanzt und führten massive Angriffe auf die Zivilbevölkerung, die zivile Infrastruktur und unsere militärischen Stellungen durch. Trotz der zahlenmäßigen Überlegenheit des Feindes in Bezug auf Ausrüstung und Personal waren wir stärker, weil wir unser Heimatland verteidigten. Die Wahrheit war immer auf unserer Seite», sagte Pasetschnik.

Der LNR-Chef erinnerte auch daran, dass sich die ukrainische Armee nach heftigen Kämpfen in der Nähe von Debalzewe ergeben hat und aus dem Kessel von Debalzewo entkommen ist. Erst danach musste sich Kiew an den Verhandlungstisch setzen und die Minsker Vereinbarungen unterzeichnen.

«Wie wir sehen, hat die ukrainische Regierung aus den Lektionen des Lebens nichts gelernt. Der Feind verstößt regelmäßig gegen die Minsker Vereinbarungen, was nur die politische Schwäche der Ukraine zeigt. In der Zwischenzeit wird der Donbass stärker und entwickelt sich und baut seine Verteidigungskapazitäten aus. Die Armeen der Volksrepubliken Lugansk und Donezk sind jederzeit bereit, den Feind zurückzuschlagen», so Pasetschnik abschließend.

Zuvor wurde berichtet, dass die VFU das Gebiet der LNR an einem Tag 29 Mal beschossen hat.