Russlands Verteidigungsministerium wirft ukrainischen Nationalisten Raketenangriff auf Wohnviertel vor

Das russische Verteidigungsministerium hat ukrainischen Kräften vorgeworfen, die Ortschaft Starobelsk im Gebiet Lugansk mit Mehrfachraketenwerfern des Typs «Grad» beschossen zu haben.

Горловка 2

Der Angriff habe sich um 10:30 Uhr (08:30 MEZ) ereignet. Betroffen seien Wohnviertel, es gebe Todesopfer unter der Zivilbevölkerung. Als Folge sei in der Stadt ein Brand ausgebrochen.

«Russlands Verteidigungsministerium verfügt über glaubwürdige Informationen, dass ukrainische Nationalisten ähnliche Provokationen auch in den Ortschaften Kramatorsk und Slawjansk planen.»

Gleichzeitig betonte die russische Militärbehörde, die russische Armee trage keine Raketenangriffe auf Städte und Wohngebiete vor. Man tue alles Mögliche, um die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten.

Seit Freitagabend hatten sich Meldungen unterschiedlicher Beobachter gehäuft, wonach die ukrainischen Truppen offenbar vom Frontabschnitt nördlich der Stadt Lugansk abgezogen würden. Einwohner der Städte Starobelsk und Sewerodonezk meldeten eine ungewöhnliche Ruhe und posteten Videos verlassener Kasernen und vereinzelt zurückgelassener Technik.