Russlands Militäroperation in der Ukraine droht gravierende Folgen für die Handelsbeziehungen zwischen Moskau und Berlin zu haben, sagte Peter Adrian, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). So zitierte ihn die Mediengruppe Funke heute, 28. Februar.
«Wir erleben eine sehr weitgehende Blockade in den Wirtschaftsbeziehungen», so Adrian.
Die wirtschaftlichen Folgen werden für Deutschland «erheblich» sein, so der DIHK-Chef. In einigen «schwerwiegenden Fällen» sei der Fortbestand von Unternehmen mit Sitz in Deutschland gefährdet, fügte er hinzu.
Adrian erwartet von der Regierung Olaf Scholz, dass sie solchen Unternehmen wie im Fall der Coronavirus-Krise hilft.
Außerdem erwartet der DIHK-Chef Lieferprobleme in der Automobilindustrie. Russland ist nach Südafrika der zweitgrößte Palladiumlieferant der Welt, erinnerte er.