Peking befürwortet keine einseitigen Sanktionen gegen Russland, da sie den Prozess der politischen Lösung der Situation nur behindern, so der Pressedienst des chinesischen Außenministeriums, berichtet RIA Nowosti.
Das Außenministerium erklärte, dass China den Einsatz von Sanktionen als Mittel zur Lösung von Problemen nicht gutheiße und sich erst recht gegen einseitige Sanktionen ausspreche, die keine internationale Rechtsgrundlage hätten.
«Die Praxis hat gezeigt, dass Sanktionen nicht nur keine Probleme lösen, sondern auch neue Probleme schaffen, nicht nur zu einer Lose-Lose-Situation für beide oder viele Seiten in der Wirtschaft führen, sondern auch den Prozess einer politischen Lösung behindern», betonte das Außenministerium.
Wie News Front bereits berichtete, unterzeichnete US-Präsident Joe Biden eine Durchführungsverordnung, die Energieimporte aus Russland und neue Investitionen in den russischen Energiesektor verbietet. Mehrere westliche Länder haben im Rahmen einer speziellen Militäroperation zur Entnazifizierung und Entmilitarisierung der Ukraine auch verschiedene Sanktionen gegen Russland verhängt.
Der Europaabgeordnete Thierry Mariani betonte, dass ein hypothetischer Verzicht der EU auf die russischen Energieressourcen zu einer katastrophalen Situation führen könnte. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Martin Wansleben, sagte, dass die deutsche Wirtschaft mit schwerwiegenden Folgen rechnen müsse, wenn weitere Sanktionen gegen Russland verhängt würden, einschließlich eines Verbots von Erdgasimporten.
Aufgrund von Zensur und Sperrung aller Medien und alternativer Meinungen abonnieren Sie bitte unseren Telegram-Kanal