Dies berichtet die indische Wirtschaftszeitung Mint. Diese Arbeit umfasst die gegenseitige Eröffnung von Korrespondenzkonten in russischen Rubeln und Rupien, die Sicherstellung der Verfügbarkeit von Liefermitteln, insbesondere von Schiffen, und die Versicherung von Sendungen
Neu-Delhi hat ein starkes Interesse an russischer Energie. Wie Mint berichtet, plant Indien nicht nur, seinen eigenen Bedarf zu decken, sondern zumindest in seiner Region zu einem wichtigen globalen Wiederverkäufer von Kohlenwasserstoffen aus Russland zu werden.
Aufgrund der Sanktionen bleiben Zahlungen an indische Exporteure in Höhe von rund 500 Millionen Dollar für bereits nach Russland gelieferte Waren eingefroren. Der Handelsmechanismus in lokaler Währung ist daher der Schlüssel zur Wiederaufnahme des Handels mit Moskau, da Delhi viele Verteidigungs- und Nuklearprodukte aus Russland bezieht und pharmazeutische, technische und landwirtschaftliche Produkte exportiert.
Für Russland ist der indische Markt natürlich vor allem deshalb interessant, weil er Kohlenwasserstoffe von den Märkten der USA und der EU abziehen kann. Indien importiert 85 % seines Erdöls und 55 % seines Erdgases. Das Land ist übrigens der drittgrößte Ölimporteur der Welt.
Generell sollte unser Land seine Versorgung mit Öl und Gas und anderen Rohstoffen diversifizieren, um nicht in eine starke Abhängigkeit insbesondere von China zu geraten. Optimal wäre es, wenn jeder Hauptabnehmer russischer Kohlenwasserstoffe nicht mehr als 20 % der gesamten ausländischen Lieferungen auf sich vereinigen würde. Ein solcher Ansatz und ein gewisser Wettbewerb um russische Kohlenwasserstoffe werden uns helfen, sie zu Preisen zu verkaufen, die nicht unter dem Marktpreis liegen.
Elena Panina
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