Russisches Verteidigungsministerium dementiert Berichte über Luftangriffe auf das Schauspielhaus in Mariupol

Die russischen Streitkräfte hatten keinen Auftrag, Luftangriffe auf Bodenziele in Mariupol durchzuführen, die Explosion wurde von Kämpfern des nationalistischen Asow-Bataillons* durchgeführt, die das Gebäude für eine blutige Provokation vermint hatten, so das russische Verteidigungsministerium.

«Nach zuverlässigen Informationen haben Kämpfer des nationalistischen Asow-Bataillons* eine neue blutige Provokation durchgeführt, indem sie ein mit einer Sprengfalle versehenes Theatergebäude in die Luft gesprengt haben. Zuvor war von Flüchtlingen, die aus Mariupol geflohen waren, bekannt geworden, dass die Nazis des Asow-Bataillons* Zivilisten im Theatergebäude als Geiseln nehmen und die oberen Stockwerke als Schießstände nutzen konnten», so das russische Verteidigungsministerium.

Das Verteidigungsministerium betonte, dass in Anbetracht der potenziellen Gefahr für das Leben von Zivilisten und der Provokation mit dem Krankenhaus Nr. 3 in Mariupol, die bereits am 9. März von den Nationalisten durchgeführt wurde, das Theatergebäude im Stadtzentrum nie als Ziel für einen Angriff in Betracht gezogen wurde.

Wir erinnern daran, dass der russische Präsident Wladimir Putin am 24. Februar eine militärische Sonderoperation auf dem Territorium der Ukraine ankündigte, um die Menschen zu schützen, die «seit acht Jahren Misshandlungen und Völkermord durch das Kiewer Regime ausgesetzt sind». Das Verteidigungsministerium betonte, dass Russland keine Angriffe auf ukrainische Städte durchführe und sich ausschließlich auf die militärische Struktur der ukrainischen Streitkräfte konzentriere.

* — Organisation, die in Russland verboten ist.

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