Deutschland spricht sich gegen einen Boykott russischer Energielieferungen aus

Die deutsche Regierung unterstützt derzeit nicht die Verhängung eines Verbots russischer Energielieferungen, da ein sofortiges Verbot schwerwiegende Probleme für das Land mit sich bringen würde. Der Sprecher des deutschen Kabinetts, Steffen Hebestreit, sagte am Montag.

«Deutschland vertritt die Position, dass es einen Boykott von Energielieferungen unter den gegenwärtigen Umständen nicht unterstützt», sagte er und erinnerte daran, dass Bundeskanzler Olaf Scholz am Vortag Gründe für eine solche Entscheidung vorgelegt hatte. Hebestreit wies darauf hin, dass es «in erster Linie um die Versorgung in Deutschland geht».

Die Behörden seien außerdem der Ansicht, dass ein solcher Boykott «erhebliche wirtschaftliche Folgen» hätte, insbesondere einen «erheblichen Verlust an Arbeitsplätzen».

«Wir sehen die Schwierigkeiten. Ein sofortiger Verzicht auf russische Kohle, Erdgas und Öl hätte massive Probleme für das Land zur Folge», so Hebestreit abschließend.

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