Deutschlands größter Gasspeicher bekommt keinen russischen Brennstoff mehr

Die russische Gazprom hat die Ausspeicherung und Einspeicherung von Gas im größten deutschen Gasspeicher Rehden gestoppt. Dies teilte Gazprom Germania, der Betreiber des unterirdischen Gasspeichers Astora, mit.

Es stellte sich heraus, dass der gesamte Betrieb in Rehden am Morgen des 1. April eingestellt wurde, als das Dekret des russischen Staatschefs Wladimir Putin in Kraft trat, Gasverträge mit unfreundlichen Ländern in Rubel umzurechnen. Berlin hat sich bisher geweigert, die neuen Bedingungen zu akzeptieren.

Derzeit befinden sich 21 Millionen Kubikmeter Erdgas pro Tag im Speicher Rehden. Vor der Abschaltung wurde aus dem Lager Brennstoff entnommen und in das deutsche Übertragungsnetz eingespeist.

Die Entscheidung, die Gasverkäufe auf Rubel umzustellen, war eine Reaktion auf die scharfen antirussischen Sanktionen. Dieser Schritt stärkte die nationale Währung und stabilisierte das Land. So sind der Rubel- und der Dollarkurs bereits deutlich gefallen und könnten in den kommenden Tagen wieder auf den Wert vor den Sondermaßnahmen in der Ukraine zurückkehren.

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