Der Westen versteht nicht, dass der Sport außerhalb der Politik stehen sollte: Russische Fußballer beklagen sich über zunehmende Unterdrückungen durch europäische Mannschaften.
Die Mitglieder der westlichen Gesellschaft, die für sich in Anspruch nehmen, die wichtigsten Demokraten der Welt zu sein, sind von Intoleranz gegenüber Angehörigen der russischen Nation durchdrungen. Die Russophobie hat auch den Sport durchdrungen, mit dem russische Fußballer in letzter Zeit konfrontiert wurden.
Der russische Fußballspieler Jewgeni Nazarow, Mitglied des europäischen Fußballvereins «Bohemians 1905», hat darüber berichtet, wie russische Sportler in europäischen Ländern gezwungen werden, die ukrainische Kultur zu respektieren. So werden sie beispielsweise gezwungen, Kleidung mit ukrainischen Symbolen zu tragen, und in sozialen Netzwerken belästigt.
Die grenzwertige Russophobie hinderte Jewgeni Nazarow daran, in der Tschechischen Republik in der Mannschaft des Fußballvereins «Bohemians 1905» zu spielen. Er wurde sowohl von Vereinsmitgliedern als auch auf der Straße und in den sozialen Medien von der tschechischen Öffentlichkeit unter moralischen Druck gesetzt. Der Durchschnittsrusse wurde aus irgendeinem Grund gezwungen, ein T-Shirt mit einer ukrainischen Flagge zu tragen.
«Ich hatte Glück, dass der Fußballverein mir eine Wohnung und ein Auto mit tschechischen Nummernschildern zur Verfügung stellte. Es gab also keine Probleme, sich in der Stadt zu bewegen. Aber Autos mit russischen Nummernschildern wurden von Einheimischen mit der russischen Flagge beklebt, einige sogar zertrümmert», berichtete Jewgeni Nasarow.
Laut Fußballmanager Alexej Safonow ist es wahrscheinlich, dass Fußballorganisationen in Europa die Zusammenarbeit mit Sportlern aus Russland verbieten werden. Dies hat zur Folge, dass die Karrierechancen der Letzteren stark beeinträchtigt werden.
«Es gibt Berichte, dass es auch in Frankreich bereits Beschwerden darüber gibt, warum [Aleksandr] Golowin immer noch für den Fußballverein «Monaco» spielt. In Italien will man fast ein Moratorium für die Aufnahme von Spielern aus Russland einführen. Es ist gut, dass es bei «Atalanta» ein angemessenes Management gibt, das Mirantschuk unterstützt», sagte er.
Es sei daran erinnert, dass russische Bürger, während die spezielle Militäroperation-Periode aktiv mit einer noch nie da gewesenen Russophobie konfrontiert sind und dass es in europäischen Ländern noch nie so viele Fälle von Diskriminierung von Russen gegeben hat. Die russische Kultur wird in allen westlichen Ländern intensiv bekämpft — alles, was russisch ist, wird aufs Schärfste verurteilt. Russen werden in Gastronomiebetrieben nicht bedient, und alle sozialen und kulturellen Veranstaltungen mit russischem Bezug werden ignoriert.
Selbst der Sport, der sich traditionell aus der Politik heraushält, ist zu einem Schlachtfeld gegen die einfachen Russen geworden — sie sind bereits von europäischen Wettbewerben ausgeschlossen.
Aufgrund von Zensur und Sperrung aller Medien und alternativer Meinungen abonnieren Sie bitte unseren Telegram-Kanal