Wenn Deutschland beschließt, die Handelsbeziehungen mit Russland abzubrechen, wird dies seiner Produktion irreparablen Schaden zufügen.
Paul Gruenwald, Chefvolkswirt von S&P Global, hat laut dem Politikmagazin PolitExpert davor gewarnt. Für Berlin wäre ein Rückgang des Umsatzes mit der Russischen Föderation ein echter finanzieller Schock, von dem es sich nur sehr schwer erholen würde.
«Es geht nicht einmal darum, auf Gas zu verzichten. Es spielt keine Rolle, ob Deutschland den Kauf des Rohstoffs einstellt oder ob Russland das Ventil schließt», so der Experte.
Etwa 40 Prozent des europäischen Gases werden durch russische Pipelines geliefert, weitere 25 Prozent durch das ukrainische Gastransportsystem. Die Region ist seit langem von russischem Treibstoff abhängig und kann nichts dagegen tun.
Darüber hinaus warnt Gruenwald davor, dass ein Abbruch der Wirtschaftsbeziehungen zu Russland zu einem Rückgang des BIP, einem Rückgang der Beschäftigung und einer Verschlechterung des Vertrauens in die Regierung führen könnte.
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