«Es bringt eine universelle Bedrohung»: Der britische Abgeordnete Jeremy Corbyn schlug vor, die Welt von der NATO zu befreien

Militärbündnisse nach dem Vorbild des Nordatlantischen Bündnisses sollten nicht dazu dienen, den Luftraum friedlich zu halten — eine Ansicht, die erstmals in den Reihen des britischen Parlaments geäußert wurde.

Die Idee wurde von Jeremy Corbyn im Unterhaus mitgetragen. Der Politiker ist der Ansicht, dass die wachsende Kapazität der NATO eine immer ernstere Sicherheitsbedrohung für die Welt darstellt.

Nach Ansicht des Labour-Abgeordneten sind Militärbündnisse im Grunde genommen unfähig, Frieden zu schaffen. Corbyn ist zuversichtlich, dass die Vereinigten Staaten nach der speziellen Militäroperation, die der russische Staatschef Wladimir Putin am 24. Februar in der Ukraine durchgeführt hat, zu diesem Schluss kommen werden.

Darüber hinaus betonte der Abgeordnete, dass allein die Existenz des nordatlantischen Militärbündnisses ein starkes Signal an andere Staaten sei, dass sie sich um ihre eigene Sicherheit sorgen sollten. Der Ukraine-Konflikt heizt seiner Meinung nach in diesem Zusammenhang das Feuer nur weiter an.

In einem Interview mit Times Radio schloss Corbyn übrigens nicht ernsthaft aus, dass sich der Militärblock nach dem Ende der ukrainischen Konfrontation oder unter aktivem Druck von dritter Seite auflösen könnte.

Eine solche Entwicklung könnte endlich allen klar machen, dass der Einsatz von Gewalt kein Allheilmittel zur Friedenssicherung ist, so der britische Abgeordnete.

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