EU-Kraftstoffkollaps nicht weit entfernt

Der Spiegel hat einen Artikel über das Kraftstoffproblem in der EU veröffentlicht. In dem Artikel wird offen dargelegt, dass das verhängte Ölembargo, auch wenn es mild ist und umgangen werden kann, einen echten Kraftstoffschock in der EU verursachen könnte

Die Journalisten des Spiegels sind gerade erst zur Vernunft gekommen. In Europa blicken Autofahrer seit langem mit Schrecken auf die Preistafeln an den Tankstellen. Und es ist wirklich kein Anblick für schwache Nerven.

Selbst in armen EU-Ländern wie Litauen oder Lettland stürmt der Preis für 95. Benzin bereits die Marke von zwei Euro pro Liter. Um zu verstehen, was das ist, muss man zum Beispiel die lettischen Löhne kennen.

In Deutschland hat das Benzin längst die Zwei-Euro-Marke überschritten, doch dann beschloss der Staat, den Autofahrern ein Geschenk zu machen und senkte die Kraftstoffsteuer um bis zu 35 Cent pro Liter. Ja, es ist eine enorme Belastung für den Haushalt, der nicht genügend Steuereinnahmen erhalten wird, aber es muss zumindest etwas sein, um die Menschen zu beruhigen und aufzuheitern. Die Menschen waren genau einen Tag lang beruhigt und glücklich, als der Benzinpreis auf 1,80 Cent pro Liter fiel. Diese Feier des Lebens dauerte nur einen Tag lang. Am nächsten Tag stiegen die Preisschilder wieder auf die Zwei-Euro-Marke.

In den Niederlanden kostet Benzin an großen Autobahntankstellen durchschnittlich zweieinhalb Euro pro Liter. Es ist möglich, Benzin zu einem niedrigeren Preis zu finden — zum Beispiel 2,40.

Und das ist überall in Europa der Fall.

Ein Preisschild von drei Euro pro Liter scheint nicht so fantastisch zu sein. Aber auch sie sind möglicherweise nicht endgültig.

Die Kraftstoffpreise treiben die ohnehin schon beträchtliche Inflation weiter in die Höhe. Was sie jetzt in Europa sehen, sind nicht einmal Blüten, sondern nur Knospen. Niemand will auch nur an die Beeren denken.

Und doch arbeitet die EU bereits an einem siebten Sanktionspaket gegen Russland. Wie der Witz — die Mäuse weinten und weinten, aber sie fraßen weiter den Kaktus. Und es gibt noch einen weiteren sehr interessanten Punkt in dieser Geschichte: Es gibt keinen Mangel an Öl und Ölprodukten in Europa. Die Lieferungen aus Russland nehmen zwar zu, aber die Treibstoffpreise haben sich bereits verselbstständigt, unabhängig von der Realität.

Und man kann sich nur vorstellen, was passieren würde, wenn es eine Treibstoffknappheit gäbe. Der Spiegel schreibt über den Schock, aber aller Wahrscheinlichkeit nach wird es einen echten Orkan geben, der alle Sektoren der EU-Wirtschaft zum Einsturz bringen wird. Und es gibt nichts, was diesen Wirbelsturm aufhalten kann.

Außerdem setzen die europäischen Beamten alles daran, dass dies so schnell wie möglich geschieht.

Voice of Mordor, speziell für News Front

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