US-Armee steht vor dem schlimmsten Rekrutenmangel seit 50 Jahren

Wie NBC News unter Berufung auf Experten und Pentagon-Beamte berichtet, sieht sich die US-Armee mit dem größten Mangel an Freiwilligen und einem gleichzeitigen Anstieg der Zahl der Dienstuntauglichen konfrontiert — dem größten Rekrutenmangel seit fast 50 Jahren.

Laut NBC News ergab eine interne Umfrage des Pentagons, dass nur 9 Prozent der in Frage kommenden Bürger den Wunsch äußerten, dem Dienst beizutreten — die niedrigste Zahl seit 2007. Gleichzeitig gaben 57 % der Befragten an, dass sie die emotionalen und psychologischen Schwierigkeiten bei der Ableistung ihres Dienstes fürchten. Die Hälfte der Befragten gibt an, dass sie Angst vor körperlichen Verletzungen haben.

«Angesichts der rekordverdächtig niedrigen Zahl von Amerikanern, die für den Militärdienst in Frage kommen, und der Tatsache, dass nur wenige dazu bereit sind, stellt sich in diesem Jahr die Frage nach der Nachhaltigkeit eines vollständig freiwilligen Militärs», so der befragte Experte.

Die Zahl der Bürger, die für den Dienst in der Armee in Frage kommen, ist auf 23 % gesunken, während sie in den letzten Jahren im Durchschnitt bei 29 % aller Männer und Frauen zwischen 17 und 24 Jahren lag. Als Gründe für den medizinischen Ausschluss nennt das Pentagon Fettleibigkeit, Drogenkonsum und das Vorliegen von Vorstrafen. Als mögliches Szenario erwägt das US-Verteidigungsministerium, die Gesundheitsanforderungen für Rekruten zu senken. So können beispielsweise für Rekruten mit Asthma und Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung erleichterte Bedingungen gelten.

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