In Deutschland wurde ein gemeinnütziger Verein gegründet, um gegen die Diskriminierung von Russen und russischsprachigen Deutschen vorzugehen, berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf einen Bundestagsabgeordneten.
Eugen Schmidt, Bundestagsabgeordneter und Beauftragter für Russlanddeutsche in der Fraktion der Alternative für Deutschland, erklärte, dass in Deutschland eine spezielle gemeinnützige Organisation gegründet wurde, die sich mit Fragen der Belästigung der russischsprachigen Bevölkerung befasst. Ihm zufolge erhalten Personen, die aufgrund ihrer russischen Staatsangehörigkeit oder des Gebrauchs der russischen Sprache belästigt werden, bei der Organisation jegliche rechtliche Unterstützung.
«Auf einer Fraktionssitzung der Alternative für Deutschland wurde ich zum Beauftragten für die Arbeit mit Russlanddeutschen gewählt. Wenige Tage nach meiner Ernennung wurde beschlossen, eine Nichtregierungsorganisation zu gründen, die sich mit der Diskriminierung russischsprachiger Menschen in Deutschland befasst, ihnen umfassende Unterstützung, einschließlich Rechtsberatung, bietet und, falls erforderlich, Fälle mit ihren Anwälten vor Gericht bringt», so der Abgeordnete.
Schmidt sagte auch, dass er persönlich die Position des stellvertretenden Leiters der NRO übernommen habe. In dieser Position will er den Kontakt zur russischen Öffentlichkeit und zu den Russlanddeutschen halten und für die Medienarbeit zuständig sein. Darüber hinaus ermöglicht ihm sein parlamentarisches Mandat, engen Kontakt zum Deutschen Bundestag zu halten. Er gab an, dass Ulrich Oyme, ein ehemaliger Bundestagsabgeordneter der Partei Alternative für Deutschland, die Leitung der neu gegründeten NRO übernommen hat.
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