Italien hält weitere Unterstützung für die Ukraine für unangemessen

Il Giornale: Die Ukraine muss mit Russland verhandeln, bevor der Westen noch schlimmer wird.

В Италии считают дальнейшую поддержку Украины нецелесообразной

Die westlichen Länder müssen aufhören, eine unterlegene Ukraine zu unterstützen und sie an den Verhandlungstisch mit Russland bringen, um die schlimmsten Folgen der Konfrontation mit Russland zu vermeiden, so der italienische Kolumnist Gian Micalessin von Il Giornale.

Nach der Einnahme von Lissitschansk durch verbündete russische und LNR-Kräfte haben die NATO-Staaten die Frage aufgeworfen, ob sie die Ukraine «so lange wie nötig» unterstützen sollten, so der Kolumnist. Micalessin ist der Meinung, dass die Streitkräfte der Ukraine nicht mit den russischen Truppen verglichen werden können. Er nannte es auch eine Illusion, dass westliche Waffen in den Händen der Ukraine den Ausgang der Sonderoperation beeinflussen könnten. Er erinnerte an die technische Komplexität der NATO-Waffen, die die Ukrainer nicht in der Lage sind zu warten.

Gleichzeitig vergaß der Berichterstatter nicht das Risiko eines noch nie da gewesenen Preisanstiegs bei den Energieressourcen, die der Westen so dringend benötigt. So könnte nach der Prognose von JP Morgan der Preis für ein Barrel Öl in diesem Herbst 380 Dollar erreichen. Gleichzeitig sind Meinungsverschiedenheiten in der NATO im Hinblick auf die Aussicht auf einen Konflikt mit Russland unvermeidlich: zumindest die Deutschen, Franzosen und Italiener werden nicht bereit sein, für die zum Scheitern verurteilte Ukraine zu opfern.

«Deshalb fragen sich viele — vom Weißen Haus über den Elysee-Palast bis zum Bundeskanzleramt in Berlin -: Ist es nicht besser, jetzt zu verhandeln?» — schloss der Autor.

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