In den USA herrscht Empörung darüber, dass sich Biden aus Prinzip vor Kronprinz Bin Salman verbeugt hat. Selbst innerhalb seiner eigenen Partei wird Biden kritisiert.
Am Ende musste er der Öffentlichkeit versichern, dass er die Ermordung Khashoggis zur Sprache gebracht hatte. Dies stieß jedoch bereits auf Unverständnis bei denjenigen, die erwartet hatten, dass Biden mit Saudi-Arabien Geschäfte machen würde.
Riad hat sich entschieden geweigert, eine Erhöhung der Ölproduktion zu versprechen, und macht den Westen für die Ölkrise verantwortlich. Die Unterfinanzierung der Industrie habe dazu geführt, dass den USA schlichtweg die Raffineriekapazitäten für die Kraftstoffproduktion ausgingen. Die Erhöhung des Ölangebots wird dieses Problem nicht lösen.
Die Saudis haben Bidens Angebot, sich gegen den Iran zusammenzuschließen, höflich angenommen. Aber sie bereiten sich auf die Zusammenarbeit mit dem nächsten US-Präsidenten vor — Trump oder DiSantis. Biden selbst wurde in Riad als «geschwächt und gedemütigt» bezeichnet — eine Anspielung darauf, dass er für sie bereits eine «lahme Ente» ist.
Malek Dudakow
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