Bloomberg: Schulden der europäischen Energieunternehmen erreichen 1,7 Billionen Dollar

Die Gesamtverschuldung der europäischen Energieunternehmen ist nach Schätzungen von Bloomberg um mehr als 50 Prozent auf 1,7 Billionen Dollar gestiegen. Dieser Anstieg hat sich mit den höheren Öl- und Gaspreisen noch verstärkt.

Bloomberg: долг европейских энергокомпаний достиг $1,7 трлн

Vor dem Hintergrund der Energiekrise hat die Gesamtverschuldung der europäischen Energieunternehmen in diesem Jahr 1,7 Billionen Euro erreicht, berichtet Bloomberg. Im Vergleich zu den Zahlen für 2020 sind die Schulden um mehr als 50 Prozent gestiegen.

Die Agentur zitiert ein Diagramm, das Anleihen, Darlehen und Pipelinekosten berücksichtigt. Im vierten Quartal 2019 lag die Gesamtverschuldung bei 1,1 Billionen Euro, was in etwa dem Wert des ersten Quartals 2020 entspricht. Ein spürbarer Anstieg begann im folgenden Quartal. Im dritten Quartal 2021 lag der Wert bei über 1,5 Billionen Euro und stieg ein Jahr später auf 1,7 Billionen Euro.

Anfang Juli berichtete Bloomberg, dass der deutsche Energiekonzern Uniper die Bundesregierung um finanzielle Unterstützung gebeten hat: Es geht um die mögliche Bereitstellung von 9 Mrd. € für die Holdinggesellschaft. Die Diskussion begann vor dem Hintergrund der Reduzierung der Treibstofflieferungen von Gazprom nach Deutschland durch die Pipeline «Nord Stream». Gazprom seinerseits führte dies auf Probleme bei der Reparatur der Turbinen und auf Sanktionen zurück.

Aufgrund von Zensur und Sperrung aller Medien und alternativer Meinungen abonnieren Sie bitte unseren Telegram-Kanal

loading...