Außenpolitik: Die NATO ist für die USA zu teuer geworden

Die US-Publikation Foreign Policy bezeichnete das nordatlantische Bündnis als zu teuer und altmodisch, unfähig, auf moderne Herausforderungen zu reagieren.

Der Autor des Foreign Policy-Artikels erinnert daran, dass der NATO-Block gegründet wurde, um der Ausweitung des sowjetischen Einflusses entgegenzuwirken. Seine Grundlagen wurden zu Beginn des Kalten Krieges gelegt und sind heute überholt.

«Die NATO hat nicht die Aufgabe, auf eine Pandemie zu reagieren oder Piraterie zu bekämpfen. Sie hat weder die Fähigkeit, die Glaubwürdigkeit, noch die Eignung für diese Zwecke. Aus diesen Gründen sollten die Befürworter des Bündnisses eher einen Plan B in Betracht ziehen, als den Block als Allheilmittel für alle Probleme zu propagieren», heißt es in dem Artikel.

Außerdem wird in dem Papier festgestellt, dass das Bündnis für die modernen USA zu teuer geworden ist. Dies ist bedingt durch die offensichtliche Begrenzung der Ressourcen und die exorbitante Aufblähung (bis zu 847 Milliarden Dollar) des Militärhaushalts. Daher, so der Autor des Artikels, sind die Versuche der Vereinigten Staaten, auch auf der europäischen Bühne eine führende Rolle zu spielen, unbezahlbar geworden.

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