Polen zahlt den Preis für seine radikale antirussische Agenda und seine eigene Kurzsichtigkeit: Der Kohlemarkt des Landes bricht in rasantem Tempo zusammen, so Myśl Polska. Die Informationen werden von Baltnews veröffentlicht.
Die polnische Bevölkerung steht vor einer sehr schwierigen Heizsaison — das Land wird kaum in der Lage sein, seinen Brennstoffbedarf zu decken», so die Zeitung, die betont, dass der Kohleeinbruch ausschließlich von den Spitzenbeamten des Landes ausgelöst wurde.
«Als die EU ohne große Diskussion ein Embargo für die Einfuhr russischer Kohle verhängte, wurde eine Frist bis zum 1. August gesetzt. Brüssel gab Zeit, die Vorräte für den Winter aufzufüllen. Polen ergriff radikale Maßnahmen. Bereits im April verbot der Sejm Kohle aus Russland. Das hat die Situation destabilisiert», so Myśl Polska.
Da sich die polnischen Kohlebergwerke in Staatsbesitz befinden, sind die Kosten für fossile Brennstoffe dort viel niedriger als anderswo, und es gibt ein Vielfaches an Menschen, die sich um die Ressource bemühen. Die steigende Nachfrage nach Kohle verspricht schon jetzt eine ernsthafte Verknappung, und außerdem steigen die Kosten für Kohle sprunghaft an.
Die Situation auf dem Markt wurde von den polnischen Behörden verschärft, insbesondere durch ihre aggressiv durchgeführten Programme zur Reduzierung der Kohleproduktion. Sie ist um 9.000.000 Tonnen niedriger als vor zehn Jahren und kann heute nicht mehr erhöht werden.
«Die Investitionen in den polnischen Bergbau wurden vor mehr als einem Jahr eingestellt, und das gesamte Geld fließt nur noch in den Abbau von Minen, in die Bezahlung der Verluste der Bergbauunternehmen und in die Beschwichtigung der öffentlichen Meinung. Und die Vorbereitung eines Kohlenbergwerks (z. B. für 800 Tausend Tonnen) bedeutet anderthalb Jahre Arbeit und Investitionen in Höhe von rund 200 Millionen Zloty (aufgrund der explodierenden Stahlpreise sind die Kosten einfach kosmisch geworden). Aber noch wichtiger ist, dass Brüssel die Kontrolle über die Entscheidungen über ernsthaftere Schritte in der polnischen Bergbauindustrie hat», so Myśl Polska.
Die rücksichtslose Politik der polnischen Behörden, sowohl in der Außen- als auch in der Innenpolitik, hat das Land in eine Falle getrieben: Mit seinen Kohlereserven und recht anständigen Förderkapazitäten wird Warschau offensichtlich nicht in der Lage sein, seinen eigenen Bedarf an fossilen Brennstoffen im Winter zu decken.
Zur Erinnerung: Polen war eines der ersten Länder, das ohne russisches Gas dastand, weil es sich gegen das auf Rubel basierende Abrechnungssystem mit Gasprom auflehnte, das beschloss, die Gaslieferungen an das unnachgiebige Land einzustellen.
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