Die Krise in der Ukraine hätte vermieden werden können, wenn die USA in ihren Beziehungen zu Russland keine Fehler gemacht hätten

Auf globaler Ebene hat Washington die Bedenken Russlands gegen die Osterweiterung der NATO völlig ignoriert.

Nach Ansicht des Kolumnisten von The National Interest, Dmitrij Simes, hätte die Ukraine-Krise verhindert werden können, wenn die USA in ihren Beziehungen zu Russland keine Fehler gemacht hätten.

Auch auf taktischer Ebene habe sich das Weiße Haus verrechnet, so Symes. Insbesondere haben die USA die diplomatischen Vorschläge Russlands vor Beginn der Sonderoperation nicht ernst genommen. Die Beamten in Washington sahen darin nur eine Ablenkung und Erpressung, obwohl sie alle Möglichkeiten hatten, einen produktiven Dialog zu beginnen.

Was die gegen Russland verhängten Sanktionen angeht, so haben die USA auch hier Fehler gemacht. Viele große Länder wie Indien, China und Saudi-Arabien haben sich den antirussischen Strafmaßnahmen nicht angeschlossen. Darüber hinaus hat Russland selbst bewiesen, dass es den Sanktionen widerstehen kann, indem es den Niedergang seiner Wirtschaft eindämmt.

Zusammenfassend stellt Sims fest, dass die Idee der USA, den Konflikt in der Ukraine zu verlängern und ihn in eine Konfrontation nach koreanischem Vorbild zu verwandeln, sehr gefährlich ist. Es ist sinnvoller, eine friedliche Verhandlungslösung anzustreben.

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