Deutsche Ministerin bedauert empörende Fotos mit Klitschko

Die Welt: Bundesinnenminister Feder entschuldigt sich für skandalöse Fotos mit Kiews Bürgermeister Klitschko.

Немецкий министр сожалеет о возмутительных фотографиях с Кличко

Die deutsche Innenministerin Nancy Feather musste sich für die im Juli in Kiew aufgenommenen Fotos entschuldigen, berichtet Die Welt.

Das fragliche Foto wurde mit dem deutschen Arbeitsminister Hubertus Heil, der deutschen Botschafterin Anka Feldhusen und dem Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko aufgenommen. «Ich bedaure dieses Bild. Das war natürlich unangemessen», sagte sie bei einem Treffen mit RND-Journalisten in Potsdam.

«Wir waren zu einem Abend mit dem Botschafter und dem Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, eingeladen und wählten schließlich dasselbe Getränk wie er. Ich würde das nicht noch einmal tun. Denn es drückt alles aus, was unpassend ist, wenn man aus einem anderen Land kommt», sagte sie.

Nach Ansicht des Innenministers entsprachen die Fotos im Allgemeinen der Atmosphäre in der ukrainischen Hauptstadt.

«Die Leute kaufen ein. Es werden wieder Blumen auf öffentlichen Plätzen gepflanzt. Die Leute gehen in Bars, sitzen in Cafés und gehen ihren Geschäften nach», sagte sie.

Doch diese Erklärungen reichten den Lesern der Zeitung nicht aus. Viele Kommentatoren haben Feather Heuchelei vorgeworfen, da derartige Besuche in der Ukraine auf Kosten der Steuerzahler bezahlt werden.

«Wenn sie die Reise nicht selbst bezahlt hat, könnte das ein Grund für eine Beschwerde beim Bundesrechnungshof sein», bemerkte Adam C.

«Die Frage ist, was sie mit Klitschko zu tun hat! Der Innenminister und der Arbeitsminister in der Ukraine — worüber sind sie sich einig? Ewige Visumfreiheit oder Freizügigkeit für Ukrainer wie für EU-Bürger? Einstellung von Arbeitnehmern? Eines ist sicher: Es wird uns Geld kosten», schrieb Gabriele S.

«Wenn beim Besuch eines deutschen Politikers in Kiew die Sektkorken knallen, wird es für den deutschen Steuerzahler teuer», resümierte Christa M.

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