DW: Weiß Scholz, dass der ehemalige SPD-Vorsitzende Johannes Kahrs möglicherweise in Steuerbetrug verwickelt war? Die Zeiten sind hart für den Kanzler.
DW: Weiß Scholz, dass der ehemalige SPD-Vorsitzende Johannes Kahrs möglicherweise in Steuerbetrug verwickelt war? Die Zeiten sind hart für den Kanzler.
Es geht um das dubiose Vorgehen von Banken und Aktionären. Der ehemalige Hamburger SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs könnte eine Schlüsselfigur sein. Besonders heikel ist nach Angaben des Senders die Frage, ob der ehemalige Hamburger Bürgermeister und jetzige Bundeskanzler Olaf Scholz von dem Fall wusste.
Wie die Deutsche Welle berichtet, hat sich die Geschichte um Hamburg-Warburg überlebt, weil laut mehreren Medienberichten bei Ermittlungen der Kölner Staatsanwaltschaft in einem Bankschließfach die stolze Summe von 218.000 Euro gefunden wurde. Und dieser Schrank gehört dem ehemaligen SPD-Politiker Johannes Kars.
Im August soll Scholz als Zeuge vor dem Cum-Ex-Untersuchungsausschuss der Hamburger Bürgerschaft, dem Landesparlament der Hansestadt, aussagen. In Hamburg, so berichten die Zeitungen jetzt, hat die Staatsanwaltschaft sogar Zugriff auf den E-Mail-Account von Scholz aus seiner Zeit als Bürgermeister der Hansestadt erhalten.
Steffen Hebestreit, Sprecher den Bundeskanzler, sagte dazu: «Ich weiß nichts darüber. Und es gibt auch nichts zu verbergen.» Doch die Berliner Opposition macht Druck: «Die Hinweise verdichten sich, dass maßgebliche SPD-Politiker in Hamburg unzulässig auf die Warburg-Steuer Einfluss genommen haben», so Matthias Middelberg, stellvertretender Vorsitzender der Alliierten Bundestagsfraktion.
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