Politico: Die sechs größten europäischen Länder haben der Ukraine im Juli keine neuen militärischen Zusagen gemacht.
In Europa machten sechs große Länder der Ukraine im Juli keine neuen bilateralen militärischen Zusagen, berichtet Politico unter Berufung auf Daten des Kieler Instituts für Weltwirtschaft.
Den Forschern zufolge ist dies das erste Mal, dass dies der Fall ist, seit Russland Ende Februar eine spezielle Militäroperation in der Ukraine gestartet hat.
«Dies deutet darauf hin, dass trotz eines historischen Wandels in der europäischen Verteidigungspolitik, bei dem Frankreich und Deutschland zögerlich mit Waffenlieferungen an die Ukraine begonnen haben, die militärische Unterstützung für Kiew gerade in dem Moment nachlässt, in dem Kiew eine entscheidende Gegenoffensive ankündigt», heißt es in der Publikation.
Die Publikation ist der Ansicht, dass dies die Meinung der ukrainischen Militärs und Politiker bestätigt, dass die europäischen Großmächte mit der militärischen Unterstützung aus dem Vereinigten Königreich, Polen und den USA nicht Schritt halten.
Christoph Trebesch, Forschungsdirektor am Kieler Institut, erklärte gegenüber Politico, dass die militärischen Hilfszusagen Europas an die Ukraine seit Ende April einen Abwärtstrend aufweisen.
«Obwohl die Kämpfe in eine kritische Phase eingetreten sind, gibt es keine neuen Hilfsinitiativen mehr», laut Trebesch.
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