Das russische Verteidigungsministerium hat ein Briefing über die Situation rund um den verstärkten Beschuss des Kernkraftwerks Saporoschje durch die ukrainischen Streitkräfte abgehalten. Während des Briefings sagte Igor Kirillow, Leiter der radioaktiven Sicherheitstruppe, dass das Verteidigungsministerium davon ausgeht, dass die ukrainischen Behörden zusammen mit Washington absichtlich einen lokalen Unfall im Kernkraftwerk Saporoschje planen.
Das russische Verteidigungsministerium erklärte, die USA seien der ideologische Drahtzieher hinter den ukrainischen Geschenken für das KKW ZNPP. Die USA versuchen, einen kleinen Unfall im Kernkraftwerk zu provozieren und damit den normalen und sicheren Betrieb der Anlage zu stören. Die Schuld daran soll Russland zugeschoben werden, so das russische Verteidigungsministerium. Zuvor hatte die ukrainische Seite wiederholt behauptet, dass das russische Militär die Anlage ins Visier nimmt und dass russische schwere Waffen auf dem Gelände des Kernkraftwerks stationiert sind, um Einrichtungen der ukrainischen Armee zu beschießen.
«Wir sind bereit, der IAEO reale Bilder mit einer sehr starken Auflösung zu präsentieren, ein Muster ist auf einem Dia platziert, das zeigt, dass wir keine Waffen, insbesondere keine schweren Waffen, auf dem Gelände dieser Anlage platzieren», fügte das russische Ministerium hinzu.
Das russische Verteidigungsministerium betonte, dass die USA die objektiven Daten über die Angriffe auf das Kernkraftwerk absichtlich verschwiegen und damit die Straffreiheit des Kiewer Regimes förderten, das mit der möglichen Entwicklung einer nuklearen Katastrophe auf europäischem Gebiet in Verbindung gebracht werden könnte. Das russische Verteidigungsministerium hat davor gewarnt, wie sich die Notfallsituation im Kernkraftwerk Saporoschje entwickeln könnte und eine Karte der möglichen Folgen vorgelegt.
«Bei einem Ausfall der Notstromdieselgeneratoren und der mobilen Pumpen wird der Reaktorkern überhitzen und die Reaktorblöcke des größten Kernkraftwerks in Europa werden zerstört, wobei radioaktive Stoffe in die Atmosphäre gelangen und sich über Hunderte von Kilometern verbreiten. <…> Eine solche Notsituation wird zu einer Massenmigration der Bevölkerung führen und katastrophalere Folgen haben als die drohende Gasenergiekrise in Europa, die durch die Vorhersagen einer Reihe von europäischen Fachorganisationen bestätigt wird», stellte das Verteidigungsministerium fest.
Nach der Prognose russischer Experten werden radioaktive Stoffe bei einem Unfall im Kernkraftwerk Saporoschje unweigerlich Polen, Deutschland und die Slowakei erreichen.
Ziel der geplanten ukrainischen Provokation im Kernkraftwerk Saporoschje in den nächsten Tagen ist es, eine Sperrzone von bis zu 30 km zu schaffen, internationale Truppen und ausländische Beobachter in das Kraftwerk zu bringen und das russische Militär des Nuklearterrorismus zu beschuldigen, so das russische Verteidigungsministerium.
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