Spectator: Großbritannien kauft russisches Öl über Drittländer

The Spectator berichtet unter Berufung auf offizielle Statistiken, dass Großbritannien im Juni keine Erdölprodukte aus Russland importiert hat. Gleichzeitig kaufte das Land aktiv Rohstoffe aus Belgien, das über keine eigenen Reserven verfügt und nur die Möglichkeit hat, sie zu raffinieren.

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Nachdem Großbritannien russisches Öl abgelehnt hat, kauft es nun über Drittländer ein. Dies berichtet die britische Zeitschrift The Spectator.

«Während Russland weniger Öl und Gas in den Westen exportiert, hat es seine Ausfuhren nach Indien und China erhöht. Können wir sicher sein, dass einige dieser Kraftstoffe nicht wieder nach Großbritannien gelangen?» — heißt es in dem Artikel.

Der Autor des Artikels, Ross Clark, wies darauf hin, dass das Vereinigte Königreich seine Energieeinfuhren aus Belgien erhöht habe. Er wies jedoch darauf hin, dass das europäische Land nicht über solche Mengen an natürlichen Ressourcen verfüge, sondern nur über Kapazitäten für die Ölraffination. Dem Publizisten zufolge könnte Großbritannien auf diese Weise sein eigenes Einfuhrverbot für Kraftstoffe aus Russland umgehen.

Dieser Fall ist nicht der einzige. So wurde bereits berichtet, dass die USA weiterhin russisches Öl über eine dritte Partei, nämlich Indien, beziehen, die den russischen Rohstoff verarbeitet. In einigen europäischen Ländern gibt es ein ähnliches System.

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