Die Europäische Kommission hat fünf Optionen zur Bewältigung der Energiekrise in Europa vorgeschlagen. Dies berichtet Politico unter Berufung auf sechs Diplomaten.
Die Chefin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, kündigte fünf von der Agentur vorgeschlagene Wege zur Überwindung der Krise im europäischen Energiesektor an. Zu den möglichen Maßnahmen gehörte die Idee, eine «Preisobergrenze» für russisches Gas festzulegen. Zuvor war berichtet worden, dass die Europäische Kommission die Einführung eines begrenzten Gaspreises in Höhe von 50 € pro Megawattstunde vorgeschlagen und darauf hingewiesen hatte, dass die EU im Gegenzug auf eine vollständige Einstellung der Brennstofflieferungen aus Russland vorbereitet sein sollte.
Nach Angaben von Politico sind sich die europäischen Behörden in dieser Frage nicht einig: Ungarn, die Slowakei und mindestens zwei weitere Länder weigerten sich beispielsweise, für die Initiative zu stimmen, Deutschland äußerte sich «skeptisch» zu der Idee, während mehrere andere Staaten, darunter Polen und Italien, eine «Preisobergrenze» für alle Gaseinfuhren in die EU befürworteten.
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