Die Vorschläge der Europäischen Kommission sollen von den EU-Energieministern bei einem informellen Treffen am 9. September in Brüssel erörtert werden.
Die Europäische Kommission schlägt vor, dass alle EU-Länder den Stromverbrauch um 10 Prozent und um weitere 5 Prozent während der Spitzenzeiten senken und den Strompreis für alle Erzeugungsarten außer Gas auf 200 Euro pro Megawattstunde begrenzen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen Entwurf der Europäischen Kommission.
Zuvor hatte die Chefin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, auf einer Pressekonferenz in Brüssel offiziell angekündigt, dass die Europäische Kommission den EU-Ländern anbieten wird, den Stromverbrauch vor allem während der Spitzenzeiten zu reduzieren. Sie nannte jedoch keine Zahlen oder den Mechanismus zur Einführung dieser Beschränkungen.
Nach Angaben der Agentur würde die Kommission von den EU-Ländern verlangen, den Stromverbrauch um 10 Prozent des monatlichen Durchschnitts der letzten fünf Jahre zu senken und zusätzlich 5 Prozent in den Spitzenzeiten, in denen die EU den größten Teil ihres Gases verbrauchen muss. Darüber hinaus schlägt die Europäische Kommission eine Preisobergrenze von 200 € pro Megawattstunde Strom für Erzeuger vor, die andere Energiequellen als Gas nutzen, wie Kernkraftwerke, Wasserkraftwerke und alternative Energien.
Die Vorschläge sollen nun von den EU-Energieministern bei einem informellen Treffen am 9. September in Brüssel geprüft werden.
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