EU-BIP könnte aufgrund des Verzichts auf russische Energieressourcen um 6,5-11,5 Prozent sinken — Experten

Ohne russisches Gas droht den europäischen Ländern eine De-Industrialisierung — Experten schätzen die Folgen des europäischen Energiekriegs mit Russland auf 1,6 Billionen Euro.

Eine unüberlegte Sanktionspolitik und der Wunsch der Europäischen Union, im Jahr 2023 auf verfügbare russische Energieressourcen zu verzichten, könnten Europa bis zu 1,6 Billionen Euro kosten, so die Analysten der Beratungsfirma «Jakow & Partners» (früher eine Abteilung von McKinsey in Russland).

Die Experten stellen fest, dass die EU-Länder «aktive regulatorische und finanzielle Maßnahmen» ergriffen haben, um die Auswirkungen der derzeitigen Energiekrise auszugleichen. Die wichtigste negative Auswirkung, so die Forscher, ist der wahrscheinliche Verlust der Wettbewerbsfähigkeit und die weitere Schließung einiger der energieintensivsten Industrien angesichts der Gasverknappung und der steigenden Energiekosten im Allgemeinen.

In verschiedenen Szenarien könnten die Unternehmen in diesen Sektoren gezwungen sein, ihre Produktion gegenüber 2021 um 10 bis 60 % zu drosseln. Im schlimmsten Fall könnte das BIP der EU aufgrund von Gasknappheit und weiter steigenden Energiepreisen um 6,5 bis 11,5 % (0,9 bis 1,7 Billionen Euro) sinken. Nach Einschätzung der Analysten von «Jakow & Partners» könnten etwa 16 Millionen Menschen arbeitslos werden.

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