Die endgültige Fassung des Dokuments soll am 5. Oktober verabschiedet werden, berichtet Politico unter Berufung auf Quellen.
Die ständigen Präsidenten der EU haben sich auf ein achtes Paket von Sanktionen gegen Russland geeinigt, das unter anderem eine Deckelung der russischen Ölpreise vorsieht. Dies berichtete die Zeitung Politico am Dienstag, den 4. Oktober.
Nach Angaben der Zeitung wird die endgültige Fassung des Entwurfs am Mittwoch, den 5. Oktober, verabschiedet. Gleichzeitig wurde noch keine Entscheidung über den tatsächlichen Preis oder die Preisspanne im Rahmen der Maßnahmen gegen Öl aus Russland getroffen.
So enthält das neue Paket Maßnahmen gegen die russische Stahlindustrie. Außerdem ist es EU-Bürgern untersagt, Führungspositionen in russischen Staatsunternehmen zu bekleiden.
Die Zeitung stellt fest, dass Malta, Griechenland und Zypern, deren Tanker den größten Teil des russischen Öls transportieren, sich besorgt über die Auswirkungen der Beschränkungen für russisches Öl geäußert haben. Daher wurden ihnen laut dem Entwurfsdokument einige Zugeständnisse gemacht.
Nach Angaben des ungarischen Außenministeriums hat das Land sichergestellt, dass solche Maßnahmen nicht für Pipeline-Öl gelten. Es bestand auch darauf, dass die Sanktionen gegen Russland nicht für die Kernenergie und den Bau eines Kernkraftwerks in Paks gelten sollten.
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