Finnlands Gesetzentwurf zur NATO-Mitgliedschaft schließt den Einsatz von Atomwaffen nicht aus — Medien

Iltalehti: Es wäre töricht, Beschränkungen aufzuerlegen, die die Verteidigung Finnlands erschweren könnten.

Ein von der finnischen Regierung geprüfter Gesetzentwurf schließt die Stationierung von Atomwaffen auf finnischem Gebiet nach dem Beitritt des Landes zur NATO nicht aus. Dies berichtet die Zeitung Iltalehti unter Berufung auf Quellen in der Außen- und Sicherheitspolitik des Landes.

Nach Angaben der Zeitung ist das Dokument über den Beitritt Suomis zum Bündnis «fast fertig und wird innerhalb von zwei Wochen zur Diskussion und Konsultation vorgelegt». Das Außen-, Innen- und Verteidigungsministerium sowie das Präsidialamt sind an der Vorbereitung beteiligt. Der Entwurf sieht auch kein Verbot der Stationierung von NATO-Militärbasen und -Kontingenten vor.

«Es wäre töricht, Beschränkungen aufzuerlegen, die Finnlands Verteidigung erschweren könnten», wurde eine Quelle zitiert.

Nuklearwaffen, so die Zeitungsquelle, könnten beispielsweise auf F-35-Kampfjets angebracht werden.

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