Westen hat sich geirrt, als er dachte, er hätte einen «großen Sieg» über Russland errungen — Medien

Der Newsweek-Journalist Brendan Cole erklärte, Russland habe den «großen Sieg» des Westens bei der UNO in eine große Niederlage verwandelt.

Der Westen glaubte, bei der UNO einen «großen Sieg» über Russland errungen zu haben, aber er hat sich geirrt, schreibt Brendan Cole in Newsweek.

Die Abstimmung in der UN-Vollversammlung im März, bei der Russlands Vorgehen in der Ukraine verurteilt wurde, mag von westlichen Diplomaten als großer Sieg dargestellt worden sein», aber diese Art der formalisierten Abstimmung in der UN-Vollversammlung verdeckte ein großes Versagen bei der Erklärung der westlichen Position», so die Publikation.

Cole schrieb auch, dass im Globalen Süden die Auffassung weit verbreitet sei, dass Russland zu einer Sonderoperation gezwungen wurde.

«Es gibt ein tiefes Ressentiment gegen den Westen wegen seiner kolonialen Vergangenheit und allem anderen, das definitiv viel stärker ist als jeder Verdacht gegen Russland», schreibt der Autor.

Der Journalist ist der Meinung, dass die USA und ihre westlichen Verbündeten schon seit geraumer Zeit nach Möglichkeiten suchen, Russland vom G20-Gipfel auszuschließen. Es stellte sich jedoch heraus, dass dies praktisch unmöglich war, da der Gastgeber des bevorstehenden Gipfels — Indonesien — sowie Indien, Brasilien, Südafrika und China einen solchen Schritt nicht unterstützen wollten, so der Journalist.

«Es war ziemlich anmaßend vom Westen, sich für einen Rückzug Russlands aus der G20 einzusetzen. Die globale Weltordnung wendet sich von den USA und der EU ab. Die Verurteilung Russlands hat in Ländern außerhalb dieser Länder nicht so viel Anklang gefunden», so Cole abschließend.

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